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Gemeinsam mit dem Gesundheitsamt Flüchtlingen helfen

Es wurden auch Seh- und Hörtests durchgeführt. Es wurden auch Seh- und Hörtests durchgeführt.

In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt des Kreises Recklinghausen und mit Unterstützung von einer Ärztin und zwei medizinischen Fachangestellten konnten am Herwig-Blankertz-Berufskolleg 49 alleinreisende Flüchtlinge im Alter von 15 bis 18 Jahren untersucht werden - ein gelungenes Beispiel für einen effizienten Austausch von Fachkompetenz.

Das Kindergesundheitsmobil ist ein lernendes Projekt, welches seit dem ersten Tag darauf ausgelegt ist, als Brücke zum Regelsystem der Stadt zu fungieren. So tauschen wir uns regelmäßig mit dem Kinder- und Jugendgesundheitsdienst Essen (KJGD) darüber aus, welche Maßnahmen die Kindergesundheit fördern und an welchen Stellen aufsuchenden Angebote fehlen und bauen unser Konzept ständig weiter aus. So entstand nicht nur unser Programm für die Vorschulkinder an Kita, sondern auch die Impfsprechstunde an den Flüchtlingsunterkünften in Essen.

Der Gedanke der Expansion des Kindergesundheitsmobils führte das Team zum Gesundheitsamt des Kreises Recklinghausen und von dort an das Herwig-Blankertz-Berufskolleg. Zusammen mit einer Ärztin und zwei medizinischen Fachangestellten konnten an zwei Tagen 49 alleinreisende Flüchtlinge im Alter von 15 bis 18 Jahren untersucht werden. Die Schüler stammten aus Syrien, Afghanistan und dem Irak. Sie alle sprechen kaum Deutsch, so dass der Weg zum Gesundheitsamt sie vor eine große Herausforderung stellte. Die schulärztliche Untersuchung umfasst das Erheben einer sozialpädiatrischen Anamnese, ein Seh- und Hörscreening, Beurteilung von Größe, Gewicht und Allgemeinzustand, eine orientierende körperliche Untersuchung, Abklärung schulrelevanter chronischer Erkrankungen, orientierende Einschätzung und Beurteilung der altersentsprechenden Entwicklung und seelischen Gesundheit – wenn möglich – das Erfassen des Impfstatus und eine Impfberatung nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO).

Unser Wissen um die Situation der Menschen, welche aus ihren Herkunftsländern fliehen mussten, sowie die Jahre an Erfahrung der aufsuchenden Arbeit führten - in Kooperation mit dem KJGD in Recklinghausen, zu diesem effizienten Austausch an Fachkompetenz. Gleichzeitig konnten wir den Schülern eine zusätzliche Last von Ihren Schultern nehmen, weshalb alle Beteiligten ein sehr positives Fazit ziehen konnten.

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